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Rückblick FU19 Inter Saison 2010 / 11

Eine lange Saison ist zu Ende. Fast. Denn noch steht ja das Qualifikationsturnier vom 15. Mai 11 auf dem Programm.
Oder gehört das schon zur nächsten Saison. Eigentlich ja schon, denn die Mannschaft verändert sich!
Mit Lia, Walinia, Simona, KimN und KimC verlassen 5 Spielerinnen altershalber das Kader, welche zum Teil über Jahre die Mannschaft mitgeprägt haben. Mit Damaris und Rahel haben uns während der Saison 2 weitere Spielerinnen verlassen, so dass wir wieder einmal vor einem Neuanfang stehen.

Doch zurück zur alten Saison. Der Start war geprägt von vielerlei Diskussionsthemen. Was wird aus der ersten Mannschaft? Wie gestaltet sich die neu aufgestiegene 1.Liga-Mannschaft? Welche Auswirkungen hat das auf das Kader der Juniorinnen? Und wie sieht es mit den Finanzen aus? Da war u. a. auch die Rede davon, Mannschaften nicht mehr zu melden (wie die 1.Liga-Mannschaft Herren ATV). So weit kam es dann doch nicht. Initiativen auf verschiedensten Ebenen versuchten sich in der Geldbeschaffung, resp. dem Sparen.
So  wurden z. B. Eltern aktiv und haben andere angefragt, ob sie nicht alternierend den Transport zu den Auswärtsspielen übernehmen könnten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diesen Einsatz. Soweit kam es dann doch nicht. Auch auf sanften Druck der Spielerinnen wurde im Budget genügend Geld reserviert um die Fahrkosten mit Büsli abzudecken.
So konnte diesbezüglich zumindest auf Ebene Juniorinnen die Meisterschaft  „sorglos“ in Angriff genommen werden.

Die Saisonvorbereitung lief ja sehr gut an, konnte doch das Turnier in Kingersheim überraschend gewonnen und der Pokal verteidigt werden. Hier zeigte sich ein erstes Mal welches Potential in der Mannschaft steckte. Aber – nehmen wir es vorweg – Potential alleine genügt nicht, es muss auch in den entscheidenden Momenten abgerufen werden  können. So gingen einige Spiele zwar knapp, aber eben dennoch verloren. Viel hat jeweils nicht gefehlt, an sich höher dotierte Gegnerinnen zu schlagen. Das Team präsentierte sich allerdings auch sattelfest in den 6 Begegnungen gegen Unterstrass und Sursee und holte da das Punktemaximum.
Betreibt man Ursachenforschung kommen dann doch ein, zwei Missstände zum Vorschein. So war der Einsatz in den Trainings als auch der Trainingsbesuch suboptimal. Da liegt einiges an Steigerungspotential drin.

Als Höhepunkte kann man sich vielleicht den Heimsieg gegen Winterthur oder die knapp verlorene letzte Partie gegen ein um den Finaleinzug kämpfendes Brühl St. Gallen werten.
Für mich persönlich gehört dies sicherlich auch dazu, mehr noch aber die kleinen Erfolge im „Stillen“. Da und dort eine gute, unerwartete Einzelaktion, ein im Training eingeübtes Muster kommt erfolgreich zur Anwendung oder auch nur, dass eine Spielerin aktiv ist und etwas wagt, auch wenn es nicht immer gelingt.

Natürlich gab ‘s die üblichen, dazugehörenden Reibereien. Wir haben versucht, diese Differenzen möglichst rasch im gegenseitigen Kontakt zu bereinigen.
Viel dazu beigetragen hat auch der Captain. Einiges konnte in Gesprächen mit ihr geklärt werden, resp. wurde gar nicht erst zum Problem. So macht Zusammenarbeit Spass.

Ausblick
Mittlerweile ist auch das Qualifikationsturnier für die nächste Saison Geschichte. Dass es nicht einfach sein würde, sich da durchzusetzen, war allen klar. Mit einer “alten“ Stammsechs und einigen jungen, nachdrängenden Spielrinnen aus dem U17inter-Kader konnte man aber doch mit einigem Selbstvertrauen die Reise nach Kreuzlingen antreten. Mit drei Siegen in drei Spielen erreichte man den ersten Gruppenrang und damit die direkte Qualifikation. Details dazu unter „www.baselregio.ch - Qualifikation 2011 / 2012 geschafft“.
Nun gilt es in den nächsten Wochen mit den neuen Spielerinnen den Grundstein zu legen für eine erfolgreiche Saison . . .

Fazit:
eine sportlich durchzogene Saison und ein Team, mit dem es Spass gemacht hat zu arbeiten.
Den „ganz alten“ scheidenden Spielrinnen wünsche wir für die weitere handballerische, aber auch schulische / berufliche Zukunft alles Gute . . .

Felix und Jürg




Saisonbericht Basel Regio SPL2


Der Stapellauf für das fast völlig neue Boot mit den Frauen von Basel Regio SPL2 als Frauschaft, konnte mit viel Mühe im Mai 2010 erfolgen. Damals bestand die Besatzung noch aus genügend Mitgliedern, um eine vernünftige Überfahrt durch das SPL2-Gewässer zu garantieren! Jedoch bereits kurz nach dem Auslaufen sprangen die ersten, wir nennen sie jetzt einmal die „Ungläubigen“, von Bord. Trotzdem konnte der Kurs beibehalten werden, dabei durfte man immer wieder auf die Unterstützung der Juniorinnen und der 1.Liga Spielerinnen zählen. So entwickelten sich die Spielerinnen schnell zu einem leistungsfähigen Team, das bereits bei den ersten Testspielen gute Resultate erzielen konnte!

Nach den Sommerferien reduzierte sich das Kader nochmals. Jedoch reichte die Qualität der Ruderer immer noch aus, um das Schiff auf Kurs zu halten. So brachte man auch die letzte Vorbereitungsphase gut über die Runden.
Der Meisterschaftsbeginn war dann erwartungsgemäss schwierig. Es brauchte aber nur gerade zwei verlorene Spiele um den Rhythmus der SPL2 zu finden. Ab dann begann ein eigentlicher Steigerungslauf! Jedem Gegner konnten nun Punkte abgeknöpft werden und es zeigte sich immer mehr, dass die Zielsetzung „Ligaerhalt“ ohne Probleme erreicht werden konnte. Als dann im Dezember die Mannschaft unerwarteten Zuwachs aus der 3. Bundesliga bekommen hatte, änderte man das Saisonziel auf „Aufstieg“! So beendete das Team die Qualifikation Ende Januar auf dem guten dritten Platz und war somit berechtigt, die Aufstiegsspiele zu bestreiten.

Der Fahrplan für die Aufstiegsspiele war klar: Alle Heimspiel gewinnen und Wohlen zweimal auswärts schlagen! Wollte man diesen Fahrplan einhalten, musste man also gleich das erste Heimspiel ausgerechnet gegen den Qualifikationssieger Herzogenbuchsee gewinnen! So kam es dann auch! 41:35 gewannen die Baslerinnen das erste Heimspiel und bekamen damit bereits viel Wind in die Segel. Das reichte zwar noch nicht aus, um auch den Vertreter aus der SPL, den TV Uster zu bezwingen. Da dieses Spiel aber in Uster stattfand, stimmte der vorgegebene Fahrplan immer noch. Das sollte sich, mit Ausnahme des Unentschiedens zu Hause gegen Herzogenbuchsee, bis zum definitiven Erreichen des Aufstieges auch nicht mehr ändern! Das zeigt auch, wie reif die Frauschaft im Verlaufe der Meisterschaft geworden ist! Trotz des rekordverdächtigen tiefen Durchschnittsalters gab man sich, im Gegensatz zu der bei Weitem erfahreneren Konkurrenz im Verlaufe der Aufstiegsrunde keine Blösse. So konnte das Team das letzte Spiel zu Hause gegen den TV Uster noch richtig geniessen. Fast alle Spielerinnen, inklusive der Juniorinnen, konnten sich nochmals in die Torschützenliste eintragen. Eine gelungene Saison fand dann den Abschluss mit der Pokalübergabe für den Schweizermeistertitel der SPL2!

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die insgesamt 28 eingesetzten Spielerinnen, die treuen Fans, die fleissigen Helfer, usw.

Wir freuen uns auf die Herausforderung, in der neuen Saison in der höchsten schweizer Spielklasse spielen zu dürfen!
 

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